Google Ads: Budgets, Steuerung und die Fehler, die Geld kosten
Alles zu bezahlter Suche, von der ersten Kampagne bis zur Frage, ab wann sich ein Klick überhaupt rechnet. Mit echten Klickpreisen aus eigenen Auswertungen.
Das Themenfeld in Zahlen
Google Ads ist der ehrlichste Kanal im Marketing, weil jede Entscheidung sofort einen Preis hat. Genau deshalb ist es auch der Kanal, in dem am schnellsten Geld verschwindet. Die Kampagne läuft, die Klicks kommen, und erst drei Monate später fällt auf, dass die Hälfte des Budgets an Suchanfragen ging, die nie zu einem Auftrag geführt hätten.
Die Klickpreise daneben zeigen etwas, das im Alltag oft untergeht: Genau die Begriffe, die in der Auktion am teuersten sind, haben organisch fast keine Konkurrenz. „negative keywords“ kostet neun Dollar pro Klick bei einer Keyword Difficulty von null. Wer beide Kanäle nebeneinander denkt, kauft Sichtbarkeit deutlich günstiger ein.
Die wichtigste Rechnung
Ein Klickpreis sagt nichts, solange der Auftragswert fehlt
Neun Dollar pro Klick klingt teuer. Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von 400 Euro und einer Abschlussquote von zehn Prozent auf Anfragen ist es das nicht, denn dann kostet ein Auftrag rechnerisch rund 80 Euro Media. Bei einem Auftragswert von 40 Euro ist derselbe Klick ein sicherer Verlust.
Deshalb beginnt jede Google-Ads-Beratung bei uns nicht mit der Kampagne, sondern mit drei Zahlen: Was ist eine Anfrage wert, wie viele Anfragen werden zu Aufträgen, und wie viel darf eine Anfrage kosten. Ohne diese drei Zahlen ist jede Budgetdiskussion Meinung.
Was in diesem Silo steht
Diese Beiträge sind bereits veröffentlicht:
Diese Themen erscheinen im Lauf der kommenden Monate, zwei neue Beiträge pro Woche:
- Google Ads einrichten ohne Fehlstart
- Google Ads optimieren, zwölf Hebel mit Wirkung
- Conversion Tracking, das belastbare Zahlen liefert
- Qualitätsfaktor und sein Einfluss auf den Klickpreis
- Performance Max, sinnvoll oder nicht
- Remarketing ohne Nervfaktor
- Google Shopping einrichten
- SEO oder Google Ads, die Entscheidung mit Zahlen
- Die zehn teuersten Google-Ads-Fehler
Unsere passenden Leistungen
Dieser Ratgeber erklärt, wie es geht. Wenn Du es nicht selbst machen willst, übernehmen wir es:
Die Begriffe dieses Silos, kurz erklärt
Diese Begriffe tauchen in allen Artikeln dieses Silos auf. Wir definieren sie einmal hier, damit wir sie in den Beiträgen nicht jedes Mal neu erklären müssen.
Der Betrag, der beim Klick auf eine Anzeige tatsächlich abgerechnet wird. Er liegt in der Regel unter dem Maximalgebot, weil Google nur so viel abrechnet, wie zum Überbieten des nächsten Anbieters nötig ist.
Eine Bewertung von 1 bis 10 dafür, wie gut Keyword, Anzeige und Zielseite zusammenpassen. Ein hoher Qualitätsfaktor senkt den Klickpreis bei gleicher Position spürbar, ein niedriger verteuert jeden Klick.
Suchbegriffe, für die Anzeigen ausdrücklich nicht ausgeliefert werden sollen. Die konsequenteste und am häufigsten vernachlässigte Sparmaßnahme in Google Ads.
Eine Kampagnenart, die alle Google-Kanäle automatisch bespielt. Sie liefert bei guter Datenlage starke Ergebnisse, gibt aber wenig Einblick, wo das Budget tatsächlich landet.
Eine gewünschte Handlung auf der Website, meist eine Anfrage, ein Anruf oder ein Kauf. Ohne sauber gemessene Conversions ist jede Gebotsstrategie blind.
Der Betrag, der im Durchschnitt aufgewendet wird, bis eine Conversion zustande kommt. Die einzige Kennzahl, mit der sich Kampagnen unterschiedlicher Kanäle sinnvoll vergleichen lassen.
Was uns zu diesem Thema am häufigsten gefragt wird
Für lokale Dienstleister sind etwa 800 Euro Media im Monat eine sinnvolle Untergrenze, weil darunter zu wenig Daten für eine Steuerung entstehen. Der genaue Betrag hängt vom Klickpreis der Branche ab.
Je nach Branche zwischen etwa 0,30 und 18 US-Dollar. Die Spanne für zehn Branchen steht in unserem Ratgeber zu den Google Ads Kosten.
Eine Bewertung von Google, wie gut Anzeige, Keyword und Zielseite zusammenpassen. Ein hoher Qualitätsfaktor senkt den Klickpreis bei gleicher Position spürbar.
Wer schnell Anfragen braucht, beginnt mit Ads. Wer dauerhaft günstig sichtbar sein will, baut parallel organisch auf. In den meisten Fällen ist beides zusammen die günstigste Lösung.
Wir schauen uns Dein Konto an
Wir prüfen Struktur, Suchanfragen, Tracking und Budgetverteilung und sagen Dir, wo in Deinem Konto Geld liegen bleibt. Konkret, mit Beträgen.







