SEO-Kosten: Preise & Budgets von SEO-Agenturen für Website-Betreiber im Überblick

Wer eine Webseite betreibt, weiß, dass in der heutigen Zeit nichts an der Suchmaschinenoptimierung (SEO) – einer Form von Online-Marketing – vorbeiführt. Doch was kostet SEO überhaupt? In diesem Artikel erfahren Sie, wie SEO-Agenturen ihre Leistungen abrechnen und welche Faktoren die SEO-Kosten beeinflussen. Außerdem zeigen wir Ihnen anhand von wertvollen Erfahrungswerten und Beispielen, mit welchen SEO-Preisen Sie bei der Beauftragung eines Dienstleisters rechnen können.

Inhaltsübersicht

1. Warum lohnt sich die Investition in SEO?

Eines vorweg: Gute SEO ist nicht günstig, lohnt sich jedoch allemal. Doch warum genau sollten Sie keine Kosten scheuen, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Website geht?

Auch wenn es sich um mehrere Tausend Euro pro Monat handelt, lohnt sich SEO. Immerhin gilt es, sich von der Masse abzuheben. Die Konkurrenz schläft nicht und scheut vermutlich auch keine Kosten für SEO. Da Mitbewerber vielleicht sogar schon einen Vorsprung haben, sollten Sie alle Ihnen zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, um Ihre Webseite erfolgreich zu machen.

Für SEO im Allgemeinen sprechen gute Gründe. Da sich dadurch das Ranking Ihrer Webseite verbessern kann, erhöht sich auch der Traffic und Ihre Umsätze haben gute Chancen zu steigen. Daher sollten Sie die Suchmaschinenoptimierung in die Hände eines Profis legen und nichts dem Zufall überlassen.

Da sich die Search Engine Optimization stets weiterentwickelt und Maßnahmen kontinuierlich verbessert werden müssen, ist es für Webseitenbetreiber oft schwierig, immer up to date zu bleiben. SEO-Experten können dabei helfen, Webseiten immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Das sind SEO-Kosten allemal wert.

Außerdem gilt es, das Ranking einer Webseite kontinuierlich zu überwachen und auf gewisse Weise zu “verteidigen”. Das kann in der Alltagshektik in einem Unternehmen schnell untergehen. Daher ist es nur sinnvoll, gutes Geld in SEO zu investieren.

Google schläft nicht. Im Gegenteil – die Suchmaschine entwickelt sich immer weiter. So kommt es regelmäßig zu neuen Updates, die mit neuen Anforderungen einhergehen. Es wird immer mehr Wert auf hochwertigen Content gelegt. In der Folge bedeutet das, dass minderwertige Inhalte mehr und mehr an Popularität verlieren. Eine SEO-Betreuung durch einen Profi ist somit unverzichtbar: Nur wenn man das nötige Budget in die Hand nimmt, kann man sich von der Masse abheben und auch morgen für Suchmaschinen wie Google noch relevant sein.

Außerdem sollte SEO-Content nicht nur für Suchmaschinen erstellt werden. Es gibt viele Gründe, aus denen es sich lohnt, professionelle SEO zu betreiben:

SEO-Erfolg setzt ein klares Zeichen: Sie als Unternehmen haben eine Berechtigung dazu, ganz oben mitzuspielen. Außerdem sind Sie in der Lage, Geld für professionelle SEO auszugeben, was ebenfalls zu einer positiven Außenwirkung führt. Und andere sehen dadurch auch, dass Ihr Unternehmen in dem, was es tut, richtig gut ist. Mit einer professionellen SEO-Betreuung können Sie sich also ganz anders positionieren. Und das ist ein entsprechendes Budget wert.

2. Ausgangspunkt und Ziele

Bevor Sie eine SEO-Agentur beauftragen oder andere Maßnahmen treffen, sollten Sie Ihren Ausgangspunkt analysieren und Ziele festlegen. Das bedeutet in der Praxis, sich mit bestimmten Faktoren zu befassen:

Ist Ihre Website noch im Aufbau oder verfügt sie bereits über eine hohe Autorität? Hält sich der Traffic in Grenzen oder ist Ihre Seite schon etabliert? Haben Sie sich mit der Optimierung auf Fokus-Keywords beschäftigt oder sind bislang noch keine SEO-Maßnahmen getroffen worden?

Wie viel Geld können Sie in SEO investieren? Ist Ihr Budget stark beschränkt oder haben Sie entsprechende Kapazitäten, um sich professionelle Suchmaschinenoptimierung zu leisten?

Gibt es freie Ressourcen, mit denen Sie den SEO-Dienstleister unterstützen können oder verfügen Sie über keinerlei Kenntnisse in Sachen SEO?

Wie groß ist Ihre Website und wie viele Seiten müssen optimiert werden?

Worin bestehen Ihre Ziele als Webseitenbetreiber? Wie formulieren Sie Ihre Unternehmensziele?

Für welche Keywords möchten Sie ranken?

Herrscht Nachfrage nach Ihren Produkten und Dienstleistungen?

Wie steht es um Ihre Konkurrenz? Wie gut ist die Performance der Inhalte der Wettbewerber?

Auch zwischen SEO-Agenturen gibt es Unterschiede, die Sie vor der Beauftragung kennen sollten. Je größer die Erfahrung eines SEO-Experten ist und desto erfolgreicher bisherige Projekte waren, desto mehr lohnt er sich. Allerdings treibt das auch die SEO-Kosten entsprechend in die Höhe.

Befindet sich Ihre Webseite erst im Aufbau, gibt es viel zu tun. Das Gleiche gilt für große Webseiten, die komplett überarbeitet werden müssen, um in Sachen Suchmaschinenoptimierung besser abzuschneiden. Dadurch entstehen entsprechend höhere SEO-Kosten als für Projekte, bei denen weniger Arbeit anfällt.

Ebenso steht es um die Ziele: Wenn Sie Großes erreichen möchten, geht das in der Regel mit höheren Kosten einher, als wenn Sie sich ausschließlich auf die Basics beschränken.

Wichtig: Engagieren Sie SEO-Agenturen und bezahlen dafür Geld, bedeutet das nicht, dass ab der ersten Sekunde ein höheres Ranking erzielt wird und Ihre Umsätze durch die Decke gehen. SEO-Maßnahmen brauchen Zeit, bis sie ihre Wirkung zeigen. So kann es sogar einige Monate dauern, bis sich die ersten Erfolge zeigen. Wenn Sie also SEO-Dienstleistungen beanspruchen, sollten Sie dies immer im Hinterkopf behalten.

Ausgangspunkt der Webseite: Individuelle Kostenfaktoren für SEO

Jedes Unternehmen startet an einem andern Punkt, wenn es mit SEO beginnt. Die Ausgangssituation gilt somit als Kostenfaktor Nummer 1, wenn es um SEO-Kosten geht. Immerhin bemisst sich daran der Arbeitsaufwand für Ihr Projekt.

Folgende Kriterien sind es dabei im Detail, die Sie und auch Ihre SEO-Agentur berücksichtigen sollten:

Es gilt: Je besser Ihre Ausgangslage ist, desto geringer ist der Aufwand für Ihren Dienstleister. Das wiederum hat zur Folge, dass die Kosten für SEO sinken.

SEO in 2023

Wenn Sie individuelle Ziele hinsichtlich SEO setzen möchten, sollten Sie die Besonderheiten beachten, die aktuell vorherrschen. Immerhin entwickelt sich die Suchmaschinenoptimierung immer weiter. Im Jahr 2023 gilt, den Google-Algorithmus und die künstliche Intelligenz, die dahintersteckt, davon zu überzeugen, dass Ihre Webseite einen gewissen Mehrwert bietet.

Dieser Mehrwert wird dadurch definiert, dass Ihre Inhalte für Nutzer das bestmögliche und ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern. Ist das der Fall, steigt die Autorität ihrer Inhalte. Und dadurch nimmt wiederum ihre Sichtbarkeit zu, die all die positiven Effekte mit sich bringen, die Sie sich von SEO erhoffen. Damit können Sie Ihre individuellen Unternehmensziele erreichen.

Wichtig: Google ist schlau und erkennt es, wenn Webseitenbetreiber ihre Inhalte manipulieren. Daher ist Vorsicht angeraten. Besser ist es, in einen SEO-Spezialisten zu investieren, anstatt sich (vielleicht auch unwissentlich) vollkommen ins Aus zu schießen. Denn eine schlechte Reputation bei Google wieder aufzubauen, kann sich als schwierig erweisen.

3. SEO-Kosten: 5 Modelle im Überblick

Es gibt verschiedene Abrechnungsmodelle, wenn es um SEO-Kosten geht. In der Folge werden wir auf 5 Arten im Detail eingehen:

SEO Kosten im Überblick

Monatspauschale

Wird mit einem SEO-Experten eine Monatspauschale vereinbart, bezahlen Sie monatlich einen klar definierten Betrag. Für diesen erhalten Sie die vereinbarten SEO-Leistungen. Das Modell erfreut sich sowohl aufseiten des Unternehmens als auch auf Agenturseite großer Beliebtheit. Hier kann sich der Dienstleister sicher sein, dass er sein Geld bekommt. Und Sie wiederum erhalten die Sicherheit, die vereinbarte Leistung zu erhalten.

Umsatzprovision

Eine weitere Form der Abrechnung ist die Umsatzprovision. Hierbei berechnen sich die SEO-Kosten auf der Grundlage des organischen Umsatzes. Allerdings ergeben sich daraus einige Fragen, die die Abrechnung etwas schwierig machen können.

So ist es fraglich, anhand welcher Zahlen die Provisionsberechnung erfolgen soll. Geht es um Brutto- oder Netto-Beträge? Außerdem sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie dem Dienstleister so tiefe Einblicke in Ihre Zahlen gewähren möchten, um daraus die Preise abzuleiten.

Stundensätze und Tagessätze

Maximale Flexibilität bei der Beauftragung eines SEO-Profis bietet Ihnen die Abrechnung mit Stunden- oder Tagessätzen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass diese häufig teurer sind. Zudem sollten Sie Ihrem SEO-Dienstleister ein gewisses Vertrauen entgegenbringen. Immerhin ist es nicht immer klar ersichtlich, wie viel er tatsächlich gearbeitet hat. Daher arbeiten viele SEO-Agenturen mit Stundenaufzeichnungen, um Ihren Kunden gegenüber transparenter zu sein.

Flatrates

Einige Agenturen bieten auch Flatrates oder All-inclusive-Pakete an. Sie nehmen immer mehr an Popularität zu. Meist erhalten Sie bestimmte Stunden- oder Komplettpakete. Die Vertragslaufzeit beträgt oftmals mehrere Monate. So ist es gut möglich, eine Flatrate für einen Zeitraum von 24 Monaten zu buchen.

Performance-basierte Preismodelle

Nicht jeder SEO-Dienstleister bietet Performance-basierte Kostenmodelle an. Dennoch stellen sie eine praktische Möglichkeit dar. Immerhin zahlen Sie auf diese Weise nur für das, was Sie wirklich erreichen. So sind die Erfolge gut messbar und SEO-Kosten wunderbar nachvollziehbar. Sie lassen sich in verschiedene Arten der Abrechnung unterteilen:

Der SEO-Dienstleister wird für jeden zusätzlichen Besucher, den die Webseite nach Beginn der Suchmaschinenoptimierung verzeichnet, entlohnt.

Jeder Lead, also jede Anfrage, und jeder Sale, also Verkauf, führt zu einer Entlohnung in Form eines individuell vorher festgelegten Betrag.

Hier wird der SEO-Dienstleister entsprechend der Position Ihrer Website in den Suchergebnissen entlohnt.

Hier beteiligen Sie die SEO-Agentur an den Verkäufen. Allerdings ist diese Form der Abrechnung äußerst selten. Das liegt daran, dass für den Dienstleister ein gewisses Risiko entsteht. Immerhin hat dieser für gewöhnlich keinen Einblick in Ihre Finanzen.

Wie finde ich das geeignete Preismodell für meine Ansprüche?

Bei der großen Auswahl an verschiedenen Preismodellen mag es zunächst schwierig erscheinen, sich zu entscheiden. Daher lohnt es sich, sich zunächst einmal unverbindlich von einer SEO-Agentur zu Kosten und Leistungen beraten zu lassen.

Seien Sie bei einer Beratung zu transparent wie möglich. Denn nur dann, wenn der Dienstleister alle nötigen Fakten an der Hand hat, kann eine sinnvolle Entscheidung getroffen werden. Vielleicht haben jedoch auch Sie selbst eine Präferenz, die Sie in diesem Gespräch unbedingt erwähnen sollten.

4. Die wichtigsten Faktoren: So setzen sich die Kosten für eine SEO-Kampagne zusammen

Für Sie als Webseitenbetreiber ist es nicht nur interessant, wie viel SEO kostet. Es sollte auch die Frage geklärt werden, wie diese Kosten entstehen. Es gibt einige Faktoren, die in diesem Zuge zu nennen sind. Nur dann können Sie eine Einschätzung treffen, ob Sie Dienstleistungen für die angebotenen Preise beziehen möchten oder nicht.

Bei den Preisen von Dienstleistungen lohnt es sich in der Regel immer, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Auf diese Weise können Kosten nicht nur besser nachvollzogen, sondern auch Leistungen mehr geschätzt werden. Auch wenn die Arbeit im Online-Marketing digital abläuft und die meisten Prozesse für den Laien nicht sichtbar sind, entsteht für die SEO-Betreuung oder eine SEO-Strategie ein großer Aufwand.

Ganzheitlicher Ansatz der SEO-Strategie

SEO bedeutet nicht nur die Optimierung einer Webseite auf bestimmte Keywords. Es gehört viel mehr dazu, als man im ersten Augenblick meinen mag. So spielt auch die Generierung von Backlinks eine wichtige Rolle. Dazu kaufen SEO-Agenturen oftmals Links ein, um die SEO Ihrer Webseite weiterzubringen.

Außerdem werden Optimierungsmaßnahmen auf sowie außerhalb der Webseite getroffen: Auch Onpage- und Offpage-Optimierung genannt. Nicht zu vergessen ist auch das komplexe Thema der Suchintention, die für die Erhöhung der Sichtbarkeit für die relevante Zielgruppe essenziell ist. Auch die Ermittlung von Traffic-Potenzial und viele weitere Dinge fallen in den Aufgabenbereich eines SEO-Spezialisten.

Das bedeutet in der Praxis, dass eine Agentur oder ein Dienstleiter, der jeden Bereich abdeckt, um Ihnen die bestmögliche Suchmaschinenoptimierung zu bieten, allemal das Geld wert ist. SEO-Preise fallen unter Umständen geringer aus, wenn weniger SEO-Maßnahmen getroffen werden. Das kann jedoch auch den Erfolg der Maßnahmen mindern.

Service des SEO-Profis

Sie bezahlen in der Regel nicht nur für die SEO-Dienstleistungen, sondern auch für den Service des SEO-Profis. Eine gute Kommunikation ist das A und O für eine reibungslose und gewinnbringende Zusammenarbeit. Vielleicht ist Ihnen das laufende SEO-Projekt noch nicht ganz klar oder eine andere dringende Frage beschäftigt Sie als Kunden. Eine Agentur mit einer hohen Erreichbarkeit und Ansprechpartnern, die für Ihre Fragen wirklich da sind, ist Gold wert.

Nutzung von SEO-Tools

Wenn Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung schon einmal befasst haben, wissen Sie bestimmt, dass es für viele Vorgänge entsprechende Tools gibt. Und da diese nicht immer kostenlos sind, fallen entsprechende Kosten für die Agentur an. Vor allem hochwertige Tools sind in der Regel kostenpflichtig. So erhalten Sie das Beste, was es auf dem Markt gibt.

Für eingehende SEO sind eine Menge Planung und Recherche möglich. Und auch Messungen müssen regelmäßig durchgeführt werden. Setzen Sie daher auf maximale Performance und scheuen Sie keine Kosten, wenn diese durch die Nutzung bestimmter Tools entstehen.

Zu den wichtigsten SEO-Tools gehören:

Es gilt: Je mehr kostenpflichtige Tools Anwendung finden, desto höher steigen Kosten für die SEO-Kampagne an. Meist fallen in einer SEO-Agentur 2.000 bis 8.000 Euro an Kosten an.

Stetige Weiterbildung

Auch der beste Experte muss sich weiterbilden. Tatsächlich gilt, dass gerade die Experten regelmäßiger Schulungen und Weiterbildungen bedürfen. Immerhin können sie nur so Profis auf ihrem Gebiet bleiben. Und da solche Angebote nicht gerade günstig sind, stellt auch das einen Kostenfaktor dar.

Es ist absolut wichtig, dass eine SEO-Agentur ihr Know-how stetig ausbaut. Immerhin ist das Internet schnelllebig und es gibt immer wieder neue Richtlinien, an die man sich halten sollte und neue Ansätze, die sich hinsichtlich der SEO-Strategie lohnen.

SEO-Consulting

SEO-Agenturen geben ihr Wissen auch gerne weiter. Wenn Kunden zu Themen rund um SEO geschult und beraten werden, spricht man von Consulting. Einige Firmen haben schlicht nicht die Kapazitäten oder das Interesse daran, eigene Mitarbeiter hinsichtlich SEO zu schulen. Da kommen entsprechende Agenturen ins Spiel. Diese können die Rolle übernehmen und Schulungen, Beratungen und weiteres initiieren.

Auf diese Weise wird das eigene Personal in Sachen SEO gestärkt und kann entsprechende Maßnahmen besser umsetzen. Das verringert den operativen Teil der Arbeit der Agentur, da das Unternehmen in der Lage ist, eigenständig an der Suchmaschinenoptimierung zu arbeiten. Häufig entstehen für Consulting höhere Kosten.

Suchmaschinenwerbung mit Google Ads

Auch wenn die Suchmaschinenoptimierung nicht mit Suchmaschinenwerbung verwechselt werden sollte, werden beide Leistungen häufig gleichzeitig von Agenturen angeboten. Durch Suchmaschinenwerbung über Google Ads entstehen noch einmal ganz andere Kosten. Je nach Preismodell entstehen unterschiedliche Kosten. Populär ist Cost per Click (CPC). Dabei fallen pro Klick auf die geschaltete Werbeanzeige Kosten an. Diese werden im Vorfeld festgelegt.

5. Durchschnittliche Kosten von SEO in Deutschland 2023

Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie viel SEO kostet. Dies variiert stark anhand der genannten Faktoren. Dennoch gibt es Durchschnittswerte, die Sie hinzuziehen können. Was kostet SEO also in der Praxis?

Aus einer Studie lässt sich ableiten, wie viel SEO im Jahr 2023 gekostet hat. Wie es bei Studien so ist, wird der Durchschnitt berechnet. Somit sollten Sie Preise bei einem SEO-Experten immer individuell abfragen!

Wie die Studie gezeigt hat, kostet SEO im Jahr 2023 zwischen 500 und 3.000 Euro im Monat. Diese doch eher große Preisspanne entsteht dadurch, dass die meisten Unternehmen klein oder mittelständisch sind. Große Unternehmen hingegen beginnen oftmals schon bei mehreren Tausenden im Monat für SEO.

So variieren auch die Stundensätze von SEO-Spezialisten. Eine SEO-Agentur kann zwischen 90 und 200 Euro pro Stunde verlangen. Die Erfahrung zeigt, dass jedoch auch höhere Kosten – je nach Aufwand und Anforderungen – entstehen können.

Leistungskosten im Überblick: Wie viel kostet SEO in der Praxis?

Wenn man verstehen möchte, weshalb eine SEO-Strategie bestimmte Kosten erzeugt, muss man wissen, wie viel die einzelnen Leistungen kosten. Das hängt stark mit dem Aufwand und der jeweiligen Tätigkeit zusammen.

Wichtig: Folgende Angaben sind nur Beispiele. Wie viel die jeweiligen Leistungen jeweils kosten, hängt von vielen Faktoren ab. So hat auch jede Agentur ihre ganz eigenen Preise.

Dazu muss das Thema zunächst gründlich recherchiert und auf das Suchvolumen analysiert werden. Danach wird der Inhalt geschrieben, kontrolliert, optimiert und zusammen mit Grafiken veröffentlicht. Der Arbeitsaufwand beläuft sich dabei schnell einmal auf rund 10 Stunden pro Artikel.

Um Onpage-Potenziale erkennen zu können, bedarf es einer regelmäßigen Analyse. Das Monitoring nimmt rund 2-4 Stunden in Anspruch.

Aus dem Monitoring entstehen Handlungsempfehlungen. Wie lange die Umsetzung dauert, hängt unter anderem von der Komplexität des Projekts sowie von der konkreten Maßnahme ab. So geht es hier beispielsweise um die Optimierung von Verlinkungen, Snippets, der Pagespeed, der Indexierung oder dem Crawling. So kann der Aufwand bei bis zu 8 Stunden oder mehr liegen.

Rund 16 bis 24 Stunden dauert es, eine Linkbuilding-Kampagne umzusetzen. Sie umfasst das Recherchieren von Verlinkungsmöglichkeiten, das Verfassen eines Artikels und die Absprache mit dem Ansprechpartner. Außerdem können separate Kosten für die Veröffentlichung des Artikels entstehen.

Wie viel kostet SEO für die SEO-Agentur?

Bei der Betrachtung der SEO-Kosten lohnt es sich nicht nur, die Seite des Kunden zu betrachten. Es ist durchaus auch interessant zu sehen, welche Kosten für die SEO-Agentur selbst entstehen und woraus sich diese zusammensetzen.

Die Hauptkosten bestehen wie bei den meisten anderen Unternehmen aus dem Personal. SEO-Spezialisten haben in der Regel hohe Stundensätze, was mit ihrem tiefgreifenden Know-how zu tun hat. Für einen Profi in Sachen SEO können durchaus einmal 40.000 bis 80.000 Euro jährlich anfallen. Je nach Berufserfahrung und Expertise können die Kosten sogar noch höher sein.

Da jedoch SEO ein komplexes Thema ist, das recht facettenreich aufgebaut ist, werden Experten mit unterschiedlichen Skills benötigt. Es funktioniert meist nicht, einen Profi für alle Maßnahmen einzusetzen. Daher müssen gute Agenturen in mehrere Spezialisten investieren, die unter anderem folgende Bereiche abdecken:

Selbstverständlich sind es auch die bereits angesprochenen Schulungen und Tools, die Kosten für die SEO-Agentur generieren.

6. Ab welchem Budget lohnt sich SEO?

Welches Budget Sie für Ihre SEO-Strategie in die Hand nehmen, hängt ganz von Ihnen ab. Wir können Ihnen an dieser Stelle nur Empfehlungen und Denkanstöße liefern. Am besten lässt sich ermitteln, ab welchem Budget sich SEO lohnt, indem Sie die Kosten nach Unternehmensgröße unterteilen:

  • Kleine Unternehmen mit kleiner geografischer Reichweite fahren gut mit einem Budget von 1.000 bis 2.000 Euro pro Monat. Dazu zählen unter anderem Zahnärzte und Restaurants.

  • Unternehmen in umkämpfteren Märkten und mittelgroßen Städten mit mehr potenziellen Kunden und größeren Transaktionen sollten Budgets von etwa 2.000 bis 4.000 Euro pro Monat kalkulieren. Das trifft zum Beispiel auf Rechtsanwälte und Immobilienmakler zu.

  • 4.000 bis 8.000 Euro pro Monat sollten Unternehmen mit einem nationalen Nischenmarkt für SEO investieren. Das sind unter anderem kleine und mittlere Online-Shops oder Digitalagenturen.

  • Eine Investition ab 8.000 Euro pro Monat ist für mittlere und große Onlineshops und Versicherungs- und Finanzwesen geeignet. Dabei handelt es sich um Unternehmen mit einem internationalen und nationalen Zielmarkt.

Dennoch können die SEO-Kosten in Ihrem individuellen Fall ganz anders ausfallen. Daher sollten Sie sich immer auf die Empfehlung Ihrer SEO-Agentur verlassen. Immerhin ist jedes Unternehmen anders und hat mit anderen Voraussetzungen wie dem Markt und den relevanten Keywords zu tun. Es gilt: Jedes Keyword bzw. Keyword-Set muss einen eigenen Konkurrenzkampf führen. Es ist somit sehr schwierig, von Pauschalen zu sprechen.

So können kleine Unternehmen mit einer kleinen, regionalen Zielgruppe vielleicht sogar unter 1.000 Euro SEO-Budget im Monat auskommen. Vielleicht aber ist auch mehr nötig.

Was Sie jedoch hinsichtlich des SEO-Budgets unbedingt beachten sollten, ist, dass Sie dabei nicht sparen sollten. Es nützt nur wenig, eine sehr kleine Investition für die Optimierung Ihrer Webseite zu tätigen. Dadurch werden Sie meist keine großen Erfolge verzeichnen können.

Der einzige Weg, wie Sie in Sachen SEO sparen können, ist, für eine möglichst gute Ausgangssituation zu sorgen und den Arbeitsaufwand für Ihre Agentur somit so gering wie nur möglich zu halten. Da es jedoch für viele Unternehmen, die nicht aus der Branche kommen, sehr schwierig ist, entsprechende Maßnahmen selbst zu ergreifen und dabei keine Fehler zu machen, ist dieser Tipp nur eingeschränkt zu empfehlen.

Lohnt sich SEO als einmalige Ausgabe?

Häufig ist die Rede von monatlichen Kosten, wenn es um Preise für die Suchmaschinenoptimierung geht. Doch warum eigentlich? Kann man nicht einfach einen einmaligen Pauschalbetrag zahlen?

Tatsächlich ist das weniger zu empfehlen. Daher werden Sie auch bei fast keiner SEO-Agentur ein entsprechendes Angebot finden. Das liegt unter anderem daran, dass SEO kontinuierlich stattfinden muss. Es reicht nicht aus, eine Seite einmalig zu optimieren. Vielmehr müssen regelmäßig Maßnahmen getroffen werden, um am Ball zu bleiben.

Somit helfen SEO-Experten nicht nur dabei, eine Reichweite aufzubauen, sondern sie auch zu halten. Das Gleiche gilt für das Ranking einer Webseite: Als Webseitenbetreiber müssen Sie laufend Ranking-Signale generieren, um Ihre Position in den Google-Suchergebnissen halten zu können. Für die Suchmaschine Google wirkt es übrigens höchst verdächtig, wenn entsprechende Signale plötzlich ausbleiben.

Und auch hier ist wieder die Konkurrenz zu nennen. Da Ihre Mitbewerber ebenfalls Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung treffen, sollten Sie stetig aktiv bleiben.

Aus diesen Fällen sollten Sie sehr vorsichtig sein, was Einmal-Angebote angeht. Verlangt eine SEO-Agentur beispielsweise einmalig gerade einmal 100 Euro, können Sie sich die Investition meist auch sparen. Für diese Preise ist häufig keine gute SEO-Optimierung möglich. Gute Optimierungsmaßnahmen haben nun einmal ihren Preis – und diesen sind sie auch wert!

7. Fazit

Für Unternehmen lohnt es sich, in die Optimierung ihrer Websites zu investieren. Auch wenn SEO-Preise zunächst hoch erscheinen mögen, sind sie es allemal wert. Immerhin bestimmt die SEO-Optimierung, wie konkurrenzfähig Ihr Webauftritt ist und wie viel Traffic Ihre Webseite verzeichnet. Ein hoher Traffic kann zu höheren Umsätzen und zu einer höheren Markenbekanntheit führen. Ihren Unternehmenszielen zuliebe sollten Sie daher nicht am falschen Ende sparen und entsprechend Budget für SEO einräumen.

Author

Tim Cazin

Als Gründer und Geschäftsführer von Klickspace bringe ich fundierte Expertise in SEO, SEA und Analytics mit, gepaart mit einer tiefen Leidenschaft für alles rund um Google. Meine Spezialisierung im E-Commerce-Bereich ermöglicht es mir, innovative Strategien zu entwickeln, die den digitalen Erfolg meiner Kunden nachhaltig steigern.

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *